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Samstag, 14. November 2015

Ganz entspannt, den See entlang! - Ein neues Video der Schaalsee Reihe!

Ein malerischer Blick auf den Schaalsee vom Biergarten des "Gasthof am See" in Seedorf aus.
Es geht weiter, und, wie der Titel schon sagt: Ganz entspannt. Die Westseite des Sees war erheblich kürzer als die Ostseite, wie es sich auf dem Kartenmaterial bereits abzeichnete. Und so konnte ich am vierten Tag meiner Radtour locker die gesamte Westseite abradeln.

Ich beim traditionellen Blödsinnreden am Priestersee.
Die Handlung
Der Tag begann in der Nähe von Dargow, indem ich unsanft durch die Geräusche dreier Kettensägen aufgeweckt wurde. Irgendwer fand, es wäre eine gute Idee, ein nahegelegenes Waldstück abzuholzen. Ich versuchte das Geräusch erfolglos zu ignorieren, da mir ein Blick zur Decke des Zeltes zeigte, daß dieses sehr nass vom Tau war. Die Lautstärke der Kettensägen und eine gewisse Sorge, daß die Herren auch noch auf die Idee kommen könnten, in "meinem" Waldstück zu wüten, trieb mich dann doch aus dem Zelt. Dieses konnte ich aber aufgrund der erwähnten Nässe dann doch erst später abbauen. Ich hatte gut geschlafen und so machte ich mich auf den Weg. Ich kam nicht weit, denn wenige Kilometer weiter, in Seedorf, erblickte mein Auge einen Gasthof mit einem schönen Biergarten mit einem malerischen Ausblick auf den Schaalsee. Wie konnte ich widerstehen, bot doch ein Gasthaus unter anderem auch die Möglichkeit, mein vom Strassenstaub übelst verkrustetes Antlitz mit etwas Wasser und Seife zu reinigen. Gesagt getan. Ich möchte dieses Gasthaus hier übrigens ausdrücklich empfehlen. Wie gesagt: Ein wunderschöner Ausblick auf den See, sehr freundliche Bedienung und zivile Preise (in einer Tourismusregion). Wer es besuchen will, der klicke hier um zur Website des "Gasthof am See" in Seedorf zu gelangen. Da ich meine schmale Reisekasse nicht auch noch mit einem Essen im Gasthof belasten wollte, verspeiste ich in der Nähe am Priestersee eine Kilodose Weisse Bohnen. Dermassen gestärkt radelte ich nun das gesamte Seeufer bis Zarrentin hinunter. Dort angekommen, holte ich nach, was ich bei meiner ersten Begegnung mit dieser netten Kleinstadt glatt schmählich versäumt hatte: Ich schaute mir diese etwas genauer an. Recht bald fand ich einen Platz, nahe des Zarrentiner Klosters, mit einem schönen Seeblick. Ich brauchte nicht lange zu überlegen um zu dem Ergebnis zu kommen, daß ich diesen Ort, nach Besorgung von Getränken und Futter, erneut aufsuchen und dort ausgiebig rasten würde. Danach machte ich mich, sehr erholt und entspannt auf die erste Etappe des Heimweges. Bisher hatte ich nicht die geringste Ahnung, welche Route ich für diesen wählen würde. Und so radelte ich erstmal in Richtung Klein Zecher, blödelte dort ausgiebig an einem Nachbau der historischen Heilquelle und einem rituellen Opferstein herum. Und hiernach wiederum radelte ich weiter in nordwestlicher Richtung ins Land der Horste. Zwischen Horst, Alt-Horst und Neu-Horst fand ich einen ruhigen Platz für die Nachtruhe und verbrachte eine erholsame Nacht, bewacht von den umherstehenden Horsten.
Futter für Sieger! Bosendohnen!
Der Soundtrack
...stammt dieses Mal vom 2014 veröffentlichten Album "Continuity" von alionsonny. Ich finde, daß der bastardisierte Reggaesound dieses Albums erstklassig zu den Bildern eines schön sonnigen Tags am See wunderbar passt. Das Album ist, wie immer, in allen gut sortierten Onlineshops für Musik käuflich zu erwerben und ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele dieses tun würden. Beispielhaft möchte ich hier erneut GooglePlay (KLICK HIER!) und iTunes (KLICK HIER!) als empfohlene Quellen anführen.

Hier nochmal der Soundtrack im Detail (u.a. wenn Du nur ein oder zwei Titel kaufen willst):
  • 00:00 - A Sunny Day
  • 04:53 - Pirates of Madeira
  • 09:47 - The Storm
  • 14:31 - Green Hills
  • 19:13 - Ganja In The Jar
Selbstverständlich gibt es auch wieder einige schöne Blumen... aber nicht viele.
Wie geht's weiter?
Als Nächstes kommt natürlich erstmal ein Teil der 2014er "Frühling auf Madeira" Serie. Das Ding MUSS endlich mal fertig werden. Dann kommt die Fortsetzung der Schaalsee Serie. Der nächste Teil behandelt bereits den letzten Tag der Radtour. Allerdings muss ich das Videomaterial wieder auf zwei Teile aufteilen, da es sonst die gefürchtete Überlänge geben würde, welche wiederum dazu führen würde, daß sich die Veröffentlichung des nächsten Schaalseevideos unnötig verzögert. Im nächsten Tag reiten wir nach Mölln, ja Mölln und treiben uns dort ein wenig herum. Am Ortsausgang von Mölln werden wir den Teil dann wohl beenden. Aber die Entscheidung über den fiesen Schnitt überlasse ich mal dem Zukunfts-Sonny.

Und nun wünsche ich Euch, wie imer, vorzüglichsten Spass mit dem aktuellen Video!

Mittwoch, 7. Oktober 2015

"Im Osten ist's am bosten" - Ein neuer Teil der Schaalsee Radtour Serie

Morgendliche Ansprache südöstlich vom Schaalsee
Ich hatte zwar kürzlich angekündigt, die 2014er Madeira Serie hätte jetzt Priorität. Jedoch zeigen mir die Zugriffszahlen und entsprechende Äusserungen meiner Zuschauer, daß, zumindest derzeit, sich die Radtourvideos grösserer Beliebtheit erfreuen als der Reisebericht von Madeira. Und da ich durchaus zuschauerorientiert agiere, geht es somit erstmal weiter mit dem dritten Teil der Radtour an den Schaalsee.

Der Schaalsee
Die Handlung
Nach einer recht erholsamen Nacht, welche ich nahe Zarrentin verbrachte, machte ich mich am Morgen auf den Weg zum See. Ich war am Vorabend etwas weiter vom See weggeradelt, da es sich nicht empfiehlt innerhalb eines Naturschutzgebietes, bzw. UNESCO Biosphärenreservats zu campen. Nach einem morgendlichen Bier auf einem Bootsanleger mache ich mich dann auf den Weg, die Ostseite des Sees hinauf. Eigentlich erwartete ich, mich sehr lange an der Ostseite aufzuhalten. Schliesslich wollte ich jede noch so entlegene Ecke des Sees ausführlich erkunden. Daraus wurde aber nichts. Die gesamte Ostseite des Sees gehört nämlich zum, schon erwähnten, UNESCO Biosphärenreservat und ist dementsprechend absolut zugenagelt. Man kann eigentlich selten direkt an den See gelangen. Und so radelte ich die ganze Strecke eher gradlinig und sehr weit vom Seeufer entfernt. Zusätzlich offenbarte sich eine recht unschöne Versorgungslage im Bezug auf Verpflegung und insbesondere Getränke. Auf der gesamten Strecke fand sich kein einziger Ort, an dem man sich auch nur temporär, wie z.B. in einem Cafe oder Restaurant, mit solchem versorgen konnte. Die wenigen Cafes und Restaurants waren ausnahmslos geschlossen und an Supermärkte brauchte man gar nicht zu denken. So erreichte ich, nach einer Fahrt durch durchaus ansprechende Natur, am frühen Abend die Westseite des Sees. Dort bekam ich dann auch auf dem Schaalseehof ein kühles Bier und hatte eine lange Unterhaltung mit dem Inhaber. Später machte ich mich wieder auf den Weg ein wenig vom Schaalsee weg (aus schon o.g. Gründen) und fand ein wunderschönes Nachtlager. 
Mal ernstere Töne, als von mir normalerweise gewohnt.
Der Soundtrack
Wie schon der letzte Teil wird auch dieser von Stücken vom Album "Heroes of the Popp-Culture" des Willma Poppen Projekts akkustisch untermalt. Der Soundtrack im Einzelnen:
  • 00:00 - Heroes of the Popp-Culture
  • 05:03 - Joyriding in Popp-Town
  • 09:40 - Mrs. Von Poppen's Funny Mushroom Omelette
  • 14:50 - Poppin' all over the world
  • 19:44 - Poppin' on Heavens Door
  • 24:40 - Strandspaziergang
Das Album ist auf allen grösseren Musikvertriebsplattformen käuflich zu erwerben. Ich verlinke hier mal auf iTunes (HIER KLICKEN!) und Google Play (HIER KLICKEN!).

Der Osten, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015...
Wie geht's weiter?
Der nächste Teil dieser Serie wird nach einem weiteren Teil der 2014er Madeiraserie hochgeladen. Das dürfte recht bald passieren, denn besagtes Madeiravideo ist schon recht weit bearbeitet und braucht generell aufgrund wenig zu schreibender Untertitel wenig Zeit. Jedoch muss ich hier nochmals darauf hinweisen, daß ich seit einiger Zeit neue Videos nur noch hochlade, wenn das jeweils zuvor hochgeladene mindestens 50 Aufrufe erreicht hat. Warum? Ganz einfach: Ich weiss, daß Videos sehr schnell "untergehen", also keine weiteren Views mehr bekommen, wenn neuere Videos zu schnell hintereinander veröffentlicht werden. Das hat etwas damit zu tun, wie Videos den Abonnenten und anderen Interessierten von Youtube vorgeschlagen werden. Ich möchte Euch aber nicht mit Details langweilen ;). Im nächsten Teil dieser Serie fahre ich dann die Westseite des Sees entlang nach Zarrentin. Dort hole ich den ausführlichen Besuch dieser kleinen und durchaus schönen Stadt nach. Nach einem ausführlichen Aufenthalt radle ich dann weiter, eigentlich schon auf dem Heimweg. Irgendwo in der Mitte von Nirgendwo schlage ich dann das letzte Nachtlager dieser Tour auf.

Aber hier, nach all dem Text, das neue Video. Viel Spass!