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Montag, 26. Oktober 2015

Frühling auf Madeira - Wanderung von der Eira do Serrado nach Curral das Freiras - Neues Video

Irgendein Tourist in Tarnklamotten am Berg
Ja, es hat mal wieder etwas gedauert, aber das ist ja auch nicht schlimm, da sich die Zuschaueranzahl des letzten Videos in engen Grenzen hielt ;). Unerwartete Komplikationen und Ereignisse im privaten Bereich sorgten dafür, daß ich für ine Weile nicht so produktiv sein konnte, wie ich eigentlich wollte. Jetzt hat sich alles ein wenig stabilisiert, und es geht weiter. Hier ist der zweite Teil von Tag 12 der 2014er Madeira Serie!

Die Handlung
Nachdem wir im letzten Teil zur Eira do Serrado wanderten und dort reichlich Zeit verbrachten, zeigt dieser Teil den Abstieg ins Tal von Curral das Freiras. Nach dem was mir andere über diese Strecke erzählt hatten, war ich überascht, wie relativ einfach diese Wanderung war. Es gab keine einzige Stelle, an der ich das Gefühl hatte, meine latente Höhenangst würde mich zum Umkehren zwingen. Nicht falsch verstehen: Ich würde auch diese Strecke nicht jedem empfehlen. Der Pfad ist an einigen Stellen wirklich nicht gerade ein Musterbeispiel für einen gut ausgebauten Wanderweg. Wer also deutsche Wanderwege gewohnt ist, wird auch hier die eine oder andere unangenehme Überaschung erleben. An einigen Stellen ist der Pfad sehr steil, es gibt einigermassen enge Passagen, rollende Steine, abbröckelnde Kanten etc. Madeira halt. Kennen wir ja schon ;). Auch sollte man sich nicht vom Eindruck täuschen lassen, den man hat, wenn man von der Eira do Serrado ins Tal schaut, nämlich "Ach, das ist ja nicht weit". Wie fast immer auf Madeira sollte man sich bewusst sein, daß es auf dieser Insel NIE geradeaus geht. Und das ist auch verdammt gut so, denn einen direkten und geraden Weg ins Tal willst Du nicht... nein, wirklich nicht ;). Stattdessen geht es schön im Zickzackkurs nach unten. Trotzdem war ich positiv überascht, wie schnell wir in Curral das Freiras ankamen. Ich hatte ca. 2 Stunden mehr eingeplant. In Curral das Freiras angekommen, holten wir erstmal das nach, was wir 2011 versäumt hatten, nämlich uns dieses malerische Bergdorf etwas genauer anzuschauen. Hierbei stiessen wir auf ein sehr gemütliches Restaurant mit extrem freundlicher Bedienung und der besten Espetada, die ich bisher auf der Insel gegessen habe. Und wir haben ja schon einige genossen. Nein, wirklich: Dermassen wohlschmeckend war noch keine einzige. Nachdem wir uns gestärkt hatten, nahmen wir ungewöhnlich früh den Bus zurück nach Funchal und fielen müde, aber glücklich ins Bett.

Natürlich gibt es wieder massig Blumen und Tierchen.
 Der Soundtrack
Da es absolut unmöglich war das neue Willma Poppen Album im letzten Video vorzustellen, geht es in diesem einfach weiter. Und auch dieses Mal konnten die restlichen Stücke aufgrund fehlender Zeit nicht vorgestellt werden. Das müssen wir dann wohl demnächst mal machen. Sorry an diejenigen, die den Willma Poppen Sound nicht ausstehen können. Ja, ich weiss, daß es Euch gibt ;). Wie immer dürfen die obligatorischen Links zu den Kaufgelegenheiten nicht fehlen. Macht mich reich! Also, man kann das Album auf iTunes (KLICK HIER!), Google Play (KLICK HIER!) und allen anderen gut sortierten Musikseiten kaufen. Und hier der Soundtrack im Detail:

Album: Willma Poppen - Willma im Wunderland
  • 00:00 - Madeira
  • 05:12 - Karussell
  • 10:04 - Liebe
  • 14:54 - Blauer Montag
  • 19:30 - Nachtwanderer
Momentaufnahme eines Übergangs im Video. Fand ich lustig ;)
Wie geht's weiter?
Als nächstes kommt erstmal wieder ein Radtourvideo, nämlich der vierte Teil bzw. Tag der Radtour an den Schaalsee. Und danach kommt dann der erste von zwei Teilen über Tag 13 von "Frühling auf Madeira". Am 13. Tag wanderten wir von nahe Camacha eine Weile entlang der Levada dos Tornos, bis runter nach Garajau. Ich will hier noch nicht zuviel verraten, denn da gibt es eine kleine Überaschung und sonst habe ich ja im Blog zu den Videos nix mehr zu schreiben. Der Schnitt wird dieses Mal nicht so glücklich ausfallen, weil es im Video einfach keinen passenden thematischen "Unterbrechungspunkt" gibt. Und so wird das nächste Madeiravideo einfach abprupt mitten auf der Levada dos Tornos enden.

Tja, aber jetzt, wie immer, viel Spass mit dem Video!

Mittwoch, 7. Oktober 2015

"Im Osten ist's am bosten" - Ein neuer Teil der Schaalsee Radtour Serie

Morgendliche Ansprache südöstlich vom Schaalsee
Ich hatte zwar kürzlich angekündigt, die 2014er Madeira Serie hätte jetzt Priorität. Jedoch zeigen mir die Zugriffszahlen und entsprechende Äusserungen meiner Zuschauer, daß, zumindest derzeit, sich die Radtourvideos grösserer Beliebtheit erfreuen als der Reisebericht von Madeira. Und da ich durchaus zuschauerorientiert agiere, geht es somit erstmal weiter mit dem dritten Teil der Radtour an den Schaalsee.

Der Schaalsee
Die Handlung
Nach einer recht erholsamen Nacht, welche ich nahe Zarrentin verbrachte, machte ich mich am Morgen auf den Weg zum See. Ich war am Vorabend etwas weiter vom See weggeradelt, da es sich nicht empfiehlt innerhalb eines Naturschutzgebietes, bzw. UNESCO Biosphärenreservats zu campen. Nach einem morgendlichen Bier auf einem Bootsanleger mache ich mich dann auf den Weg, die Ostseite des Sees hinauf. Eigentlich erwartete ich, mich sehr lange an der Ostseite aufzuhalten. Schliesslich wollte ich jede noch so entlegene Ecke des Sees ausführlich erkunden. Daraus wurde aber nichts. Die gesamte Ostseite des Sees gehört nämlich zum, schon erwähnten, UNESCO Biosphärenreservat und ist dementsprechend absolut zugenagelt. Man kann eigentlich selten direkt an den See gelangen. Und so radelte ich die ganze Strecke eher gradlinig und sehr weit vom Seeufer entfernt. Zusätzlich offenbarte sich eine recht unschöne Versorgungslage im Bezug auf Verpflegung und insbesondere Getränke. Auf der gesamten Strecke fand sich kein einziger Ort, an dem man sich auch nur temporär, wie z.B. in einem Cafe oder Restaurant, mit solchem versorgen konnte. Die wenigen Cafes und Restaurants waren ausnahmslos geschlossen und an Supermärkte brauchte man gar nicht zu denken. So erreichte ich, nach einer Fahrt durch durchaus ansprechende Natur, am frühen Abend die Westseite des Sees. Dort bekam ich dann auch auf dem Schaalseehof ein kühles Bier und hatte eine lange Unterhaltung mit dem Inhaber. Später machte ich mich wieder auf den Weg ein wenig vom Schaalsee weg (aus schon o.g. Gründen) und fand ein wunderschönes Nachtlager. 
Mal ernstere Töne, als von mir normalerweise gewohnt.
Der Soundtrack
Wie schon der letzte Teil wird auch dieser von Stücken vom Album "Heroes of the Popp-Culture" des Willma Poppen Projekts akkustisch untermalt. Der Soundtrack im Einzelnen:
  • 00:00 - Heroes of the Popp-Culture
  • 05:03 - Joyriding in Popp-Town
  • 09:40 - Mrs. Von Poppen's Funny Mushroom Omelette
  • 14:50 - Poppin' all over the world
  • 19:44 - Poppin' on Heavens Door
  • 24:40 - Strandspaziergang
Das Album ist auf allen grösseren Musikvertriebsplattformen käuflich zu erwerben. Ich verlinke hier mal auf iTunes (HIER KLICKEN!) und Google Play (HIER KLICKEN!).

Der Osten, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015...
Wie geht's weiter?
Der nächste Teil dieser Serie wird nach einem weiteren Teil der 2014er Madeiraserie hochgeladen. Das dürfte recht bald passieren, denn besagtes Madeiravideo ist schon recht weit bearbeitet und braucht generell aufgrund wenig zu schreibender Untertitel wenig Zeit. Jedoch muss ich hier nochmals darauf hinweisen, daß ich seit einiger Zeit neue Videos nur noch hochlade, wenn das jeweils zuvor hochgeladene mindestens 50 Aufrufe erreicht hat. Warum? Ganz einfach: Ich weiss, daß Videos sehr schnell "untergehen", also keine weiteren Views mehr bekommen, wenn neuere Videos zu schnell hintereinander veröffentlicht werden. Das hat etwas damit zu tun, wie Videos den Abonnenten und anderen Interessierten von Youtube vorgeschlagen werden. Ich möchte Euch aber nicht mit Details langweilen ;). Im nächsten Teil dieser Serie fahre ich dann die Westseite des Sees entlang nach Zarrentin. Dort hole ich den ausführlichen Besuch dieser kleinen und durchaus schönen Stadt nach. Nach einem ausführlichen Aufenthalt radle ich dann weiter, eigentlich schon auf dem Heimweg. Irgendwo in der Mitte von Nirgendwo schlage ich dann das letzte Nachtlager dieser Tour auf.

Aber hier, nach all dem Text, das neue Video. Viel Spass!

Samstag, 26. September 2015

Frühling auf Madeira - Eira do Serrado

Irgendein Tourist auf der Aussichtsplattform der Eira do Serrado
Es ist vollbracht! In nur zwei Tagen habe ich dieses Video zusammengelötet. Das war ich Euch nach der Panne mit dem letzten Video schuldig. Ich habe beschlossen, die ungefähr 50 Minuten von Tag 12 in zwei Teile aufzuteilen. Ja, ich weiss: Die Einen möchten das Ganze am Stück, den anderen sind 50 Minuten zu lang. Dieses Mal fiel die Entscheidung allerdings leichter, weil das Video schnell bei Youtube verfügbar sein sollte. Die doppelte Menge Videomaterial zu bearbeiten, hätte natürlich auch mindestens doppelt solange gedauert. Und ausserdem bot sich der Schnitt geradezu an. Nach ca. 25 Minuten fing nämlich der Abstieg nach Curral das Freiras an.

Madeira Natternkopf
Die Handlung
Nach dem heftigen Partytag waren wir nicht absolut fit, und kamen dementsprechend schlecht aus dem Bett. Am späten Vormittag nahmen wir den Bus in Richtung Curral das Freiras. Wie es der Zufall wollte, fuhr zu dieser Zeit gerade kein Bus, der auf der Eira do Serrado Halt machte. So fuhren wir bis zur Haltestelle kurz vor dem Tunnel vor Curral das Freiras und machten und zu Fuss auf den lockeren Aufstieg zur Eira do Serrado. Was ist die Eira do Serrado? Es ist ein Plateau, oder auch eine kleine Hochebene südlich von Curral das Freiras, von der man atemberaubende Ausblicke auf ebendieses kleine Bergdorf und die umliegende malerische Berglandschaft geniessen kann. Und so besteht dieses Video zu grossen Teilen aus exakt diesem: Schöne Aussichten auf fantastische Natur. Selbstverständlich gibt es auch wieder reichlich schöne Blumen, eine Katze und beim Aufstieg gab es auch eine Echsenfüterung mit Käse. Ich rede in diesem Video nicht besonders viel, dafü gibt es mich aber öfter auf Malinas Fotos zu sehen. Wundert Euch nicht, daß ich in diesem Video dermassen viele Fotos verwandt habe, auf denen ich zu sehen bin. Malina hat an diesem Tag ganz einfach so viele gute Fotos von mir gemacht, daß es, meines Erachtens, schade gewesen wäre, diese nicht zu zeigen

Curral das Freiras von der Eira do Serrado aus gesehen.
Der Soundtrack
Eigentlich sollte das neue Willma Poppen Album ja in der verlorenen Folge vorgestellt werden. Da hätte der Musikstil auch erheblich besser gepasst. Aber da nunmal passiert ist, was passiert ist, wird das Album in dieser und der nächsten Folge vorraussichtlich komplett vorgestellt. Es wird, wie immer Menschen geben, die die Musik nicht als zu den Bildern passend empfinden. Jenen sei empfohlen den Ton abzuschalten und zum Video Klassik zu hören ;). Sollte Dir das Album gefallen, kannst Du es in allen grösseren Onlineshops für Musik kaufen. Ich verlinke hier einmal beispielsweise iTunes (HIER KLICKEN) oder Google Play (HIER KLICKEN). Und nun, wie immer, der Soundtrack im Detail:
  • 00:00 - Willma im Wunderland
  • 05:03 - Apokalypso
  • 09:57 - RaumReise
  • 13:30 - Himmelswiese
  • 18:28 - RaumZeit
  • 23:25 - Madeira
Ohne Zweifel: Ein Tal!
Wie geht's weiter?
Im nächsten Teil machen wir uns auf den mittelheftigen Abstieg nach Curral das Freiras, wo wir am Abend noch eine leckere Espetada verkonsumierten und dann, recht früh den Bus nach Funchal bestiegen. Die Freunde der Radtouren muss ich um etwas Geduld bitten, denn "Frühling auf Madeira" hat derzeit Priorität. Selbstverständlich wird die Schaalsee Serie bald fortgesetzt. So und nun, wie immer, viel Spass mit dem Video:

Freitag, 4. September 2015

"Zarrentin, da komm' wa hin!". Es geht weiter mit der Radtour zum Schaalsee!

Müde am Morgen kurz vor Güster
Aufgrund anderweitiger Akivitäten, unter anderem dem Nutzen der wenigen wirklichen Sommertage in Deutschland, war es in letzter Zeit sehr still auf unserem kleinen Videokanal. Ich entschuldige mich ausdrücklich für die Wartezeit.

Das Video
Es handelt sich hierbei um kein Glanzstück der AlionLive Historie. Der Grund hierfür ist, daß sich am zweiten Tag der Radtour ein Phänomen bemerkbar machte, das Ihr schon zu genüge von früheren Radtourserien kennt: Am zweiten Tag bin ich immer etwas müde. Dies wurde dadurch verstärkt, daß ich bei der Auswahl des Zeltplatzes zwar ästhetisch eine gute Wahl getroffen habe, aber vom Schlafkomfort eher nicht. Zudem herrschte am zweiten Tag ein schöner Gegenwind, der das Radeln zusätzlich erschwerte. So schaffte ich es gerade mal bis kurz hinter Zarrentin. Dennoch gibt es auch in diesem Video einige interessante und lustige Ereignisse und Anblicke. Insbesondere ich biete, aufgrund widriger Winde und Haare oft einen besonders erheiternden Anblick. Wir besuchen eine Göttin und treiben uns sogar in ihren Talhängen herum. Was ist das wieder für ein Blödsinn? Nunja, schau' es Dir an. Es gibt auch wieder schön viele bunte Blumen und am Ende ein lustiges Kälberballet.

Lecker Blumen gibt es natürlich auch wieder.
Der Soundtrack
Da mich die Serie jetzt schon heftigst an die 2012er Radtour an die Ostseee erinnert, fand ich es wäre eine gute Idee, mal wieder das Erstlingswerk des Willma Poppen Projekts zu verwenden. Ja, das neue Album kommt noch ;). Im Einzelnen sind folgende Stücke zu hören:
  • 00:00 - Holy Arpeggiatorus
  • 05:08 - Disco Bear
  • 10:18 - Childhood Memories
  • 15:16 - Poppin' all over the world
  • 20:14 - Heroes of the Popp-Culture

Lange Haare, Radtour und Wind... eine erheiternde Kombination.
Wie geht's weiter?
Im nächsten Teil geht es richtig los. Versprochen! Aufgrund des Hyperumweltschutzes im Biosphärenreservat Schaalsee fällt die Fahrt an der Ostseite des Sees unerwartet kurz aus. Kurz gesagt: Ich schaffte die gesamte Ostseite noch vor dem Abend. Aber das erkläre ich Euch, sobald das Video veröffentlicht wird.

Die Talhänge der Göttin ;)
Madeira?
Ja, ich weiss: DU willst, daß die 2014er Madeiraserie endlich weitergeht und Du möchtest auch, daß wir endlich mit der 2015er Serie loslegen. Leider muss vor Veröffentlichung des nächsten Madeiravideos erstmal das Willma Poppen Album fertiggestellt werden. Ja, ich ziehe das eiskalt durch! Alles andere wäre inakzeptabel. Da mir das Rumgeeiere inzwischen selbst reichlich auf den Sack geht, nehme ich das jezt aber mit Priorität in Angriff. Es kann sich also nur noch um Jahre handeln... Das ist natürlich quatsch! Ich sage mal: Bald, sehr bald.

Abendstimmung am Zeltplatz nahe Zarrentin am 2. Tag.
Du reagierst ja gar nicht auf Kommentare!
Tja, aus unerfindlichen Gründen hat mein Internethoster die Weiterleitung der Adresse alionlive-at-alionmind.com, über die ich Benachrichtigungen zum AlionLive-Kanal erhalte, geschrottet. So musste ich feststellen, daß in letzter Zeit ungewohnt viel auf dem Kanal kommentiert wurde, ich aber nicht darüber benachrichtigt wurde. Und was ich nicht weiss, da kann ich nicht drauf antworten. Ich habe das jetzt wieder repariert. Also: Es ist nicht so, daß mir Eure Kommentare egal sind. Ganz im Gegenteil!

So, und jetzt viel Spass mit dem Video. Und wie gesagt: Im nächsten Video geht es richtig los!

Sonntag, 10. August 2014

AlionLive - Frühling auf Madeira - Chillax in Funchal

Ich muss meinen deutschsprachigen Zuschauern und Lesern vielleicht ersteinmal erklären, was der Begriff "Chillax" im Titel dieses Videos zu bedeuten hat. Es ist eine Kombinatione aus den Englischen Worten "to chill" und "to relax". Um es kurz zu machen: Es bedeutet eigentlich nur Entspannen und ich fand es dieses Mal lustig, ein hippes Jugendwort zu benutzen. Soviel dazu. Das Video wurde eigentlich schon vorgestern hochgeladen, aber persönliche Problematiken verursachten die Verspätung dieses Blogs.

Am fünften Tage der Reise brauchten wir aufgrund der chaotischen Enden der vorigen zwei Tage wirklich mal einen Ruhetag und verbrachten diesen in Funchal. Hier waren wir aber alles andere als untätig und deshalb gibt es in diesem Video auch einiges zu sehen. Wir starteten im Parque de Santa Catarina, wo die volle Blumenpracht des Frühlings auf Madeira bereits zu sehen war.

Blütenpracht im Parque de Santa Catarina
Dort gab es aber nicht viel Schatten und da die Sonne mit voller Kraft schien, war ein schattigerer Platz die weitaus bessere Wahl. Diesen fanden wir im Jardim Municipal. Auch dort stand alles in voller Blüte. Wir sahen einen Würstchenbaum und lernten somit, wo die Würstchen herkommen ;).

Unreife "Rohwürstchen" am Würstchenbaum ;)
Vor dem Ritz, gegnüber dem Parque Municipal gelegen, spielte eine sehr gute Band, deren Klänge ich Euch im Video selbstverständlich auch nicht vorenthalte.

Guter Sound vor dem Ritz
Nach einem angenehm kühlenden Aufenthalt entschlossen wir uns die Altstadt von Funchal weiter zu erkunden. Nach kurzer Zeit stiessen wir hierbei auf die Madeiraweinkellerei Blandy, wo wir allerdings nur kurz verweilten und uns das Ganze anschauten. Die Weinprobe kostete nämlich Geld und die Preise hierfür waren dermassen hoch, daß uns der Appetit verging ;).

Weinprobe eindeutig zu teuer!
Nun hatten wir erstens Durst auf ein kühles Coral Tonica und ausserdem wollten wir uns mit frischen Früchten versorgen. Beides, und auch genug kühlenden Schatten, gab es in der weltberühmten Markthalle, dem Mercado dos Lavradores.

Überwältigende Fruchtvielfalt auf dem Mercado dos Lavradores
Nach ausgiebigem Obsteinkauf und der Beschaffung eines gekühlten Sixpack Coral Tonica entdeckten wir eine Multimedia Infotafel, mit der wir etwas Spass hatten. Dann mussten wir aber auch schon erfahren, daß die Markthalle bald schloss. Der Tag war noch jung und wir hatten uns inzwischen gut erholt. Deshalb hatten wir nun bei weitem noch keine Lust den Tag einfach ausklingen zu lassen und machten uns auf den Weg Richtung Lido. Hier besuchten wir eine Cocktailbar, die wir aus 2011 wegen ausgezeichneter Cocktails zu einem niedrigen Preis in Erinnerung hatten.

Nicht länger ein empfohlene Location ;)
Die Preise wurden aber inzwischen wohl heftigst angehoben und die Poncha, welche wir serviert bekamen, bestand zu 1/3 aus Eiswürfeln. Eiswürfel in der Poncha sind m.E. eh fehl am Platz. So verzichteten wir auf weitere Experimente und machten uns auf den Weg weiter in Richtung Câmara de Lobos. Auf dem Weg dorthin hatten wir dann eine äusserst niedliche "Begegnung der katzigen Art".

Eine Begegnung der niedlichen Art :)
Unser Plan war nun beim Doca do Cavacas durch den Tunnel bis zum Praia Formosa zu wandern, weil wir aus 2011 in Erinnerung hatten, daß man in der dortigen Strandbar eine ausgezeichnete Poncha bekommt. Wir mussten aber leider feststellen, daß der dortige Tunnel wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. So absolvierte ich verspätet meine einzige Ansprache an die Zuschauer, und wir machten uns, da es schon recht spät und dunkel war, auf den Weg zurück Richtung Funchal. Auf dem Weg entdeckten wir dann aber ein sehr einladendes Restaurant, das drausen ein grosses Schild mit der Aufschrift "Poncha Bar" angebracht hatte.

Endlich eine richtige Poncha!
Gestärkt von einer ausgezeichneten Poncha, begaben wir uns nun zurück zum Apartmenthaus und beschlossen den Tag. So, und nun willst Du sicher das Video sehen ;). Hier ist es! Viel Spass!

Dienstag, 17. Juni 2014

Radtour Lüneburger Heide 2013 - Teil 3 - Durch das Herz der Heide

Der Totengrund
Ja, es geht derzeit recht schnell voran mit den Videos. Ich habe Euch ja gesagt, daß ich diese kurze Serie recht bald abschliessen möchte. Und deshalb ist er hier auch schon: Der dritte und vorletzte Teil der Radtour durch die Lüneburger Heide im Jahre 2013. Er beginnt mit einer kurzen, reichlich müden Morgenansprache an meinem Zeltplatz in der Nähe von Steinbeck/Luhe. Danach mache ich mich auf den Weg über ein Dorf mit dem schönen Namen Hörpel, durch ein wunderschönes Heidegebiet mit dem ebenfalls schönen Namen Totengrund, zum Wilseder Berg. Es geht also, wie der Titel sagt, wirklich durch das Herz der Lüneburger Heide. Vom Wilseder Berg aus trete ich dann auch schon langsam den Heimweg an und fahre während der letzten 3 Stunden Tageslicht Richtung Norden. Von diesem letzten Teil des Tages gibt es allerdings nicht viel zu sehen, weil die Lichtverhältnisse zu schlecht waren, und ich es auch eilig hatte noch eine Möglichkeit zu finden, mich mit dringend benötigen Getränken zu versorgen. Der Tag endet in einem schön ruhigen Talkessel in der Nähe von Asendorf. Die Fahrtstrecke betrug dieses Mal, trotz der ausgiebigen Filmpausen, immerhin 40,7 Kilometer und war im Heidegebiet auch meist alles andere als einfach zu fahren. Speziell die Strecken im Bereich Totengrund und Wilseder Berg waren eigentlich nur mit geschobenem Rad zu bewältigen.
Die komplette Strecke
Der Soundtrack besteht dieses Mal aus einem sehr bunten Mix. Es geht tanzbar los, mit zwei Pre-Release Versionen von Willma Poppen. Darunter ist auch der neueste, für's "Willma im Wunderland" vorgesehene Titel "Nachtwanderer". Danach wird es, den Naturbildern angemessen, ruhiger. Und hier passiert etwas völlig Neues auf AlionLive: Ab jetzt werde ich in den Videos nicht nur meine eigene Musik vorstellen, sondern auch die von talentierten Musikern, deren Musik ich mag. Dieses Mal stelle ich folgende Musikstücke vor:

"My Little Sunshine" von Michael Klatte 
"Forgoten Tale" von WAHEB

Ich empfehle Euch wirklich auch die anderen Werke dieser Künstler anzuhören. Dies könnt Ihr auf Michael's Soundcloud Seite und auch auf der von WAHEB tun. Waheb hat zudem noch einen kleinen Videokanal auf Youtube, der unbedingt noch einige Abonnenten braucht und verdient ;). Der Soundtrack endet mit zwei Pre-Release Versionen von Cimelium, welche für das "Madeira" Album vorgesehen sind und die den Stammzuschauern bereits bekannt sein dürften.

Der Soundtrack im Einzelnen:
00:00 - Willma Poppen - Nachtwanderer
05:05 - Willma Poppen - RaumZeit
08:24 - Michael Klatte - My Little Sunshine
09:57 - WAHEB - Forgotten Tale
14:34 - Cimelium - Cais do Sardinha
19:28 - Cimelium - Parque do Lido 6:30 am

Gut, und das war es auch schon. Als nächstes kommt dann wieder ein Teil der "Frühling auf Madeira" Serie. Und nun, viel Spass mit dem Video!